Wärmedämmverbundsysteme

Ein Wärmedämmverbundsystem (abgekürzt WDVS oder WDV-System) dient meist zum Dämmen von Gebäudeaußenwänden, seltener zum Dämmen von Innenwänden.

Das Dämmmaterial wird in Form von Platten oder Lamellen durch kleben oder dübeln an der Gebäudewand befestigt und mit einer verstärkenden Schicht versehen. Diese auch Armierung genannte Schicht besteht aus Armierungsmörtel mit eingebettetem Gewebe und dem Außenputz, der noch gestrichen werden kann.

Wärmedämmverbundsysteme werden in Deutschland seit der Mitte des vergangenen Jahrhunderts eingesetzt. Gedämmt wurde mit Styropor®. Als Armierung wurde mit Metall-, Glasfaser-, und Kunststoffgewebe experimentiert. Ende der 1970er Jahre kamen Mineralfaserplatten als Dämmmaterial zum Einsatz, Ende des Jahrtausends noch eine Vielzahl weiterer Materialien:
Mineralwolle, Mineralschaum und Gipsschaum, Schäume auf Polystyrol-Basis und Resolharz. Sehr effektiv sind Vakuumdämmplatten. Eine solche Platte mit einem Zentimeter Stärke ersetzt eine zehnmal so dicke Platte aus Styropor®.

Und schon immer gab es natürliche Dämmmaterialien wie Holzfasern und Kork, Hanf, Schilf oder Moos.

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